Solar-Verlustrechner
Was kostet Sie Schmutz auf den Modulen pro Jahr – und lohnt sich eine Reinigung schon? Fünf Angaben genügen für eine ehrliche Einschätzung.
So rechnet der Solar-Verlustrechner
Ausgangspunkt ist ein Jahresertrag von rund 900 kWh pro kWp, typisch für das Rheinland. Den Verschmutzungsverlust schätzen wir nach Umgebung – von etwa 2 % im Wohngebiet bis rund 12 % neben einem Stall – und passen ihn an Neigung und letzte Reinigung an. Der Wert einer Kilowattstunde ergibt sich aus Ihrem Eigenverbrauch, Ihrem Strompreis und Ihrer Einspeisevergütung.
Die Reinigungskosten stammen aus unserem Kostenrechner; wir rechnen dafür mit rund 5,5 m² Modulfläche pro kWp.
Grundlagen: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Verschmutzungsverluste (durchschnittlich rund 2 % in Deutschland); Fernández-Solas et al., „Photovoltaic soiling loss in Europe“, Renewable Energy 239 (2025); DLG-Merkblatt 414 zu Anlagen auf landwirtschaftlichen Gebäuden. Die Spanne je Standort beruht auf Praxiswerten und kann im Einzelfall deutlich abweichen.
Häufige Fragen
Wie viel Ertrag kostet Verschmutzung wirklich?
In Deutschland meist wenige Prozent pro Jahr. Bei steilen Dächern in Wohngebieten reinigt der Regen vieles weg. Deutlich mehr verlieren flache Anlagen sowie Anlagen neben Ställen, Feldern, Straßen oder Bahntrassen – dort sind zweistellige Verluste möglich.
Wann lohnt sich eine Reinigung?
Wenn der jährliche Ertragsverlust in Euro die Kosten einer Reinigung erreicht. Je höher Ihr Eigenverbrauch und Ihr Strompreis, desto früher ist das der Fall – eine selbst genutzte Kilowattstunde ist deutlich mehr wert als eine eingespeiste.
Reicht nicht der Regen?
Regen löst losen Staub, aber kaum Vogelkot, Pollen, Moos oder fettige Ablagerungen. Bei Modulen mit wenig Neigung sammelt sich Schmutz zudem an der unteren Rahmenkante.
Wie reinigt AORA Photovoltaik-Anlagen?
Schonend mit weichen Bürsten und Reinwasser, ohne Chemie. Dabei prüfen wir die Module auf sichtbare Schäden und dokumentieren den Zustand.